Kosten – das musst du wirklich zahlen

Die ehrliche Antwort: für die Suche selbst nichts. Hier liest du, wie das funktioniert, was die Anfahrt ungefähr kostet und warum der Finderlohn freiwillig ist.

Ringretter Patrik bei der Übergabe eines wiedergefundenen Rings an die Besitzerin in Bremen

Die Preise auf einen Blick

LeistungPreis
Suche mit Metalldetektor / Tauchausrüstung / ROV0 € (ehrenamtlich)
Finderlohnfreiwillig, nur wenn du magst
Anfahrtnach Absprache, je nach Entfernung ab Verden

Die Suche selbst kostet nichts, weil ich ehrenamtlich unterwegs bin. Die einzige Position, die anfallen kann, ist die Anfahrt ab Verden (Aller) – und die besprechen wir vorher klar am Telefon, bevor ich losfahre.

Warum ist die Suche kostenlos?

Ich bin ehrenamtlich unterwegs, als Teil einer bundesweiten, gemeinnützigen Gruppe von Sondengängern. Ich mache das, weil mir die Geschichten am Herzen liegen – nicht, um damit Geld zu verdienen. Würde ich Stundensätze nehmen, wäre es ein Gewerbe und ich bräuchte Versicherungen, Buchhaltung, Steuerberater – das ganze Programm. So bleibt es eine ehrliche Leidenschaft neben dem normalen Leben.

Das heißt für dich:

  • Keine versteckten Gebühren
  • Keine Stundensätze
  • Keine Notdienst-Aufschläge (auch nachts und sonntags nicht)
  • Keine Pauschale, wenn ich nichts finde

Was kostet die Anfahrt?

Das hängt davon ab, wo du bist. Ich mache keine Pauschalen und keine Preislisten – die genaue Summe besprechen wir vor Antritt klar am Telefon. Du weißt also, was auf dich zukommt, bevor ich losfahre. Kein Drucksack hinterher.

Was in die Anfahrt einfließt:

  • Sprit für Hin- und Rückfahrt ab Verden
  • Parkticket, falls eines anfällt
  • bei längeren Strecken ggf. ein kleiner Beitrag zur Zeit

Wenn ich nichts finde, zahlst du genau diese Summe – und sonst nichts.

Was ist der Finderlohn – und ist er Pflicht?

Nein, ist er nicht. Wenn ich deinen Ring zurückbringe, freue ich mich über eine kleine Geste – aber wirklich nur, wenn du magst. Was mir bisher entgegengebracht wurde:

  • Eine herzliche Umarmung und ein Foto fürs Familienalbum
  • Ein selbstgebackener Kuchen
  • Eine kleine Aufmerksamkeit, ganz wie es passt
  • Eine Google-Bewertung (das hilft mir am meisten!)

Wenn gar nichts kommt, ist das auch in Ordnung. Der Ring ist zurück – das reicht mir.

Was mich von gewerblichen Sucher-Diensten unterscheidet

Anders als gewerbliche Anbieter mit Stundensatz rechne ich nichts ab. Solche Anbieter arbeiten mit Stundensätzen, Anfahrtspauschalen, Erfolgsgebühren und Notdienst-Aufschlägen. Für eine zwei- bis dreistündige Suche kommt da schnell ein vierstelliger Betrag zusammen – auch dann, wenn der Ring nicht gefunden wird.

Bei mir: Du zahlst die abgesprochene Anfahrt ab Verden, sonst nichts. Kein Stundensatz, keine Pauschale, keine Erfolgsgebühr, kein Aufschlag für Nacht oder Sonntag. Genau dieser Unterschied zum Gewerbe ist das, was mir das Ehrenamt erhält.

Wenn ich nichts finde?

Dann zahlst du nur die abgesprochene Anfahrt. Kein Finderlohn, kein Stundensatz. Ich gebe mein Bestes, aber zaubern kann niemand – manchmal liegt der Ring unauffindbar tief im Schlamm, ist von der Strömung 50 m weiter getragen worden, oder wurde leider doch von jemandem mitgenommen.

Was passiert, wenn die Suche erfolglos endet:

  • Ich gebe dir eine ehrliche Einschätzung, ob ein zweiter Versuch lohnt
  • Wenn nötig, vermittle ich dich an Kollegen im bundesweiten Netzwerk, die andere Geräte haben
  • Ich zeige dir, was du beim Versicherer melden kannst
  • Ich verlange keinen Finderlohn – das wäre absurd

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet die Ringsuche in Bremen?
Die Suche selbst kostet nichts. Ich arbeite ehrenamtlich als Mitglied der Ringjäger und nehme keinen Stundensatz, keine Pauschale und keinen Notdienst-Aufschlag. Du übernimmst lediglich die Anfahrtskosten von Verden zu deinem Ort, die sich aus Spritgeld und gegebenenfalls Parkticket zusammensetzen. Die exakte Summe besprechen wir vorher am Telefon – ich mache keine Preislisten und keine Standardpauschalen, sondern rechne ab, was tatsächlich an Fahrtkosten anfällt. Wenn ich nichts finde, zahlst du genau diese Anfahrt – sonst nichts. Kein Finderlohn, keine Erfolgsgebühr, kein Aufschlag wenn nachts oder am Wochenende gesucht wird. Genau das ist der Unterschied zu kommerziellen Anbietern, die mit Stundensätzen, Anfahrtspauschalen und Erfolgsgebühren arbeiten – bei einer typischen Suche kommen dort schnell vierstellige Beträge zusammen, auch ohne Fund.
Muss ich einen Finderlohn zahlen?
Nein, niemals als Pflicht. Ein Finderlohn ist bei mir absolut freiwillig und nur dann relevant, wenn dein Ring tatsächlich wiedergefunden wird. Was mir in den letzten Jahren als Anerkennung entgegengebracht wurde, deckt eine große Spanne ab: eine herzliche Umarmung und ein Foto fürs Familienalbum, einen selbstgebackenen Kuchen, einen Kasten Bier, eine ehrliche Google-Bewertung (das hilft mir am meisten, weil es anderen Hilfesuchenden zeigt, dass hier kein Abzocker am Werk ist), gelegentlich auch mehr. Wenn du gar nichts geben kannst oder möchtest, ist das ebenfalls in Ordnung – der Ring ist zurück, das reicht mir. Ich will keinen Druck aufbauen, weil das den Charakter des Ehrenamts zerstören würde. Lieber drei zufriedene Kunden ohne Finderlohn als einer, dem ich ein schlechtes Gewissen gemacht habe.
Gibt es Stundensätze oder Notdienst-Aufschläge?
Nein, weder das eine noch das andere. Ich berechne keine Stunden, keine Notdienst-Pauschale, keine Wochenend- oder Nacht-Aufschläge und keine versteckten Gebühren. Auch nicht, wenn ich nachts um zwei Uhr in Sahlenburg im Watt stehe oder am Sonntagmorgen in deinem Garten in Bümmerstede. Die Suche selbst ist immer kostenlos. Du bezahlst ausschließlich die Anfahrt – und nur dann, wenn ich tatsächlich komme. Wenn wir gemeinsam entscheiden, dass die Suche keinen Sinn ergibt (zu lange her, zu unbekannter Ort, zu hohes Risiko bei Sturmflut), berechne ich natürlich nichts. Diese Klarheit ist mir wichtig, weil sie der Unterschied zu kommerziellen Anbietern ist. Ich mache das aus Leidenschaft für die Geschichten und für die Technik – nicht, um Geld zu verdienen.
Was passiert, wenn der Ring nicht gefunden wird?
Dann zahlst du ausschließlich die vorher abgestimmten Anfahrtskosten – kein Finderlohn, kein Stundensatz, keine Erfolgsgebühr. Ich gebe mein Bestes mit Profi-Detektor, Pinpointer, Tauchausrüstung und bei Bedarf 200-m-Tauchroboter, aber kein Erfolg ist je garantiert. Manchmal liegt der Ring unauffindbar tief im Schlamm, ist von der Strömung 50 Meter weiter getragen worden, im Schlick-Watt schon mehrere Stunden eingearbeitet, oder wurde leider von jemandem mitgenommen. Wenn die Suche erfolglos endet, mache ich Folgendes: eine ehrliche Einschätzung, ob ein zweiter Versuch mit anderen Bedingungen (anderer Pegel, anderer Tide-Zeitpunkt, anderer Detektor) lohnen würde. Bei Bedarf vermittle ich dich an Kollegen im deutschlandweiten Netzwerk mit Sondergeräten. Außerdem zeige ich dir, was du beim Versicherer melden kannst (Hausrat-Außenversicherung deckt oft Verluste außerhalb der Wohnung).
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