Wer ist Patrik?
Ich bin Patrik Flömer aus Verden (Aller) – seit rund sechs Jahren Sondengänger und Betreiber des YouTube-Kanals SchatzsucheTV. Hier liest du, wer hinter dieser Seite steckt.

Kurz zu mir
Ich heiße Patrik Flömer, wohne in Verden (Aller) und bin seit rund sechs Jahren mit dem Metalldetektor unterwegs. Angefangen hat das als ruhiges Hobby auf Äckern und Wiesen rund um die Aller. Über die Jahre wurde daraus etwas, das mir mehr bedeutet: Menschen ihren verlorenen Ring zurückzubringen, kurz bevor sie die Hoffnung aufgeben.
Ich bin Mitglied der Ringjäger – einer bundesweiten, gemeinnützigen Gruppe von Sondengängern, die ehrenamtlich Auftragssuchen übernehmen. Ich bin nicht der Gründer und nicht der Chef dieser Gruppe, sondern einer, der mit anpackt, vor allem für Bremen, Bremerhaven und das umliegende Niedersachsen. Von Verden aus erreiche ich Achim in zwanzig Minuten, Bremen in einer guten halben Stunde, das Watt vor Cuxhaven in anderthalb Stunden.
Auf YouTube findest du mich als SchatzsucheTV. Dort dokumentiere ich Einsätze unverstellt: was läuft, was nicht, und wie der Fund am Ende aussieht.
Warum ich das mache
Der erste Ring, den ich für jemand anderen gesucht habe, lag im Garten einer Familie in der Nähe von Verden – verloren beim Unkrautjäten, seit Wochen weg. Als der Detektor anschlug und der Ring im Beet lag, habe ich im Gesicht der Besitzerin etwas gesehen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Es geht selten um den Materialwert. Es geht um den Ehering der verstorbenen Mutter, um den Verlobungsring, um das Stück, das jemand seit Jahrzehnten am Finger trägt.
Genau dieser Moment der Übergabe ist der Grund, warum ich an Wochenenden und manchmal nachts losfahre. Eine kalte, nasse Hand am Bootsteig, ein Ring, der nach elf Jahren wieder in der Hand liegt – das sind die Szenen, die hängen bleiben, nicht große Worte. Geld verdiene ich damit nicht. Die Suche bleibt ehrenamtlich, du übernimmst nur die abgesprochene Anfahrt ab Verden.
Was ich konkret mache
Wenn ein Anruf kommt, ist die Vorgehensweise meistens gleich: zuhören, den Ort einkreisen, Material und Verlustsituation abfragen, einen Termin festlegen, hinfahren und in engen Bahnen absuchen.
Land-Suchen
Gärten, Hecken, Beete, Spielwiesen, Hundeauslauf. Klassische Detektorarbeit mit dem Pinpointer für die Endortung – ich grabe so klein wie möglich.
Wasser-Suchen
Badesee, Flussufer, Strand. Mit wasserdichtem Detektor bis Brusttiefe, mit Schnorchel und Flossen auch tiefer.
Tide-Bereiche
Watt vor Cuxhaven oder Bremerhaven. Hier zählt der Pegel: das Niedrigwasser-Fenster von rund zweieinhalb Stunden nutzen, Priele meiden.
Schwierige Bedingungen
Trübes Wasser, große Tiefen, Schlick. Hier setze ich einen 200-m-Tauchroboter (ROV) ein, gesteuert vom Ufer.
Meine Ausrüstung
Ein guter Fund hängt selten am Glück, sondern am passenden Gerät für den Boden vor Ort. Deshalb habe ich für jede Situation etwas im Auto:
- Minelab Manticore und XP Deus II – meine Hauptdetektoren an Land. Feine Goldreifen zeige ich damit je nach Untergrund noch in 20 bis 25 cm Tiefe sauber an.
- Pinpointer für die Endortung. Wenn der Detektor das Feld auf eine Handfläche eingegrenzt hat, finde ich damit den exakten Punkt.
- Pulse-Induction-Geräte für stark mineralisierten Boden, Schlick und Salzwasser, wo ein normaler Detektor permanent auf Bodensignale anschlägt.
- Tauchausrüstung mit wasserdichtem Detektor, Schnorchel und Flossen – für Badeseen, Flussufer und Hafenkanten.
- 200-m-Tauchroboter (ROV), gesteuert vom Ufer, für trübes Wasser, große Tiefen und Stellen, die ich nicht abtauchen kann.
Welches Gerät am Verlustort sinnvoll ist, klären wir vorher am Telefon – dann packe ich gezielt ein, statt das halbe Lager mitzuschleppen.
Wie ich arbeite
Ein paar Grundsätze, an die ich mich halte – nicht, weil sie auf einer Broschüre stehen, sondern weil sie das Ganze fair und tragbar machen:
- Vorab transparent. Wir telefonieren erst, ich frage nach Ort, Material und Verlust-Umständen. Die Anfahrt wird vorher abgesprochen – keine Pauschalen, keine versteckten Kosten.
- Du darfst dabei sein. Du kennst deinen Weg besser als ich. Wenn du Zeit hast, komm gerne mit – das spart Suchzeit. Geht es nicht, reicht eine Skizze oder ein Pin auf Google Maps.
- Rasen bleibt Rasen. Wenn ich einen Punkt aufgrabe, mache ich es so klein wie möglich und setze die Grassode zurück.
- Keine Aufnahmen ohne dein Okay. Wenn der Einsatz auf YouTube landen soll, frage ich vorher. Sonst bleibt es zwischen uns.
- Naturschutz und Genehmigungen. In Schutzgebieten, an Stränden mit Auflagen und auf fremdem Privatgrund kümmere ich mich um die Erlaubnis – das ist mein Job, nicht deiner.
Wo meine Grenzen sind
Ich sage es lieber ehrlich vorher: Nicht jeder Versuch gelingt. Ein Ring, der seit Tagen im Schlick-Watt vor Cuxhaven liegt, sinkt mit jeder Tide tiefer ein – irgendwann liegt er außerhalb der Reichweite des Detektors. Kommt das Hochwasser, muss ich raus, ob ich will oder nicht. In stark mineralisiertem Boden oder zwischen viel Eisenschrott wird die Suche zäh und dauert länger.
Was ich nicht mache: Ich bin kein Schlüsseldienst und keine Detektei. Ich suche keine gestohlenen Sachen – das ist Sache der Polizei – und beteilige mich nicht an Beweisbeschaffung. Eine Erfolgsgarantie gibt es bei mir nicht. Was ich verspreche, ist ein ehrlicher, gründlicher Versuch mit dem richtigen Gerät – und ein Versuch lohnt sich, solange der ungefähre Ort bekannt ist, fast immer.
SchatzsucheTV auf YouTube
Auf meinem Kanal SchatzsucheTV zeige ich, wie eine Ringsuche wirklich abläuft. Keine inszenierten Storys, keine Schnitte, die den Fund vorspulen – ich filme den Tag, das Suchgebiet, die Fehlversuche und am Ende den Moment der Übergabe, wenn er kommt. Wer wissen will, wie sich ein Detektor an einem feinen Ehering anhört oder wie man im Watt mit der Tide arbeitet, ist dort richtig.
Mehr unter youtube.com/@SchatzsucheTV.
Medien
Über die Arbeit als Ringfahnder und über die Gruppe wurde mehrfach berichtet (Auswahl) – die meisten Beiträge sind auf dem YouTube-Kanal verlinkt:
- NDR
- Kabel 1
- Weser-Kurier
- NWZ (Nordwest-Zeitung)
- Focus